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Fake-Shops erkennen: Sieben Prüfschritte vor dem Kauf

Die meisten Fake-Shops fallen bei einer strukturierten Prüfung in wenigen Minuten auf – wenn man weiß, worauf zu sehen ist.

Fake-Shops sind kurzlebig und in großer Zahl im Umlauf. Sie kopieren Layouts echter Händler, teils vollständig. Was sich nicht mitkopieren lässt, sind überprüfbare Angaben – und die Zahlungsstruktur.

Die Prüfschritte

Erstens: Impressum auf vollständige Angaben prüfen – Firma, Rechtsform, Adresse, Registergericht, Registernummer und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Zweitens: die Registerangaben unabhängig im Handelsregister nachsehen. Drittens: das Alter der Domain prüfen; erst wenige Wochen alte Shops mit großem Sortiment sind auffällig. Viertens: Preise mit dem Marktniveau vergleichen, wobei dauerhaft weit unterhalb liegende Preise kein Angebot, sondern ein Befund sind.

Fünftens: die Zahlungsarten ansehen. Wird ausschließlich Vorkasse angeboten – gelegentlich erst im letzten Schritt, nachdem zuvor Käuferschutzoptionen angezeigt wurden –, ist das ein eigenständiges Warnsignal. Sechstens: Bewertungen außerhalb der Seite suchen, nicht auf ihr. Siebtens: die Kontaktwege testen; ein Shop ohne erreichbare Rufnummer und mit ausschließlich formulargebundenem Kontakt ist im Streitfall praktisch nicht greifbar.

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